Alle Guides

Social Media · Einstieg · Ein Foto, ein Prompt, deine Figur

Aus deinem Foto eine Filz-Figur: der Prompt für ChatGPT

Mit der Bildfunktion in ChatGPT wird aus deinem Foto eine Figur aus Wollfilz, wie aus einem Stop-Motion-Film. Hier sind die Prompts, die ich für meine eigene Figur benutzt habe, und die Tricks, damit sie in jedem Bild gleich aussieht.

5 Min Lesezeit

David Koch · aktualisiert am 24.10.2026

Ein weißer Assistent wird zur Hälfte in eine Figur aus Wollfilz verwandelt, eine Filznadel arbeitet daran, daneben steht ein leerer Bilderrahmen auf einer kleinen Staffelei.

Meine Filz-Figur taucht in fast allen meinen Beiträgen auf. Sie ist aus einem Prompt entstanden und ein paar gezielten Korrekturen. Du brauchst dafür ChatGPT mit Bildfunktion und drei bis fünf Fotos von dir.

Schritt 1: Die richtigen Fotos

  • Drei bis fünf Fotos von dir, nicht nur eins. Mehrere Ansichten helfen der KI, dein Gesicht zu treffen.
  • Mindestens eins frontal, eins leicht schräg, eins mit Lächeln.
  • Gutes Licht, keine Sonnenbrille, kein Filter.
  • Nur Fotos von dir. Für jede andere Person brauchst du ihre Einwilligung.

Schritt 2: Der Prompt

Lade die Fotos in ChatGPT hoch und schick diesen Prompt hinterher. Den Teil in eckigen Klammern passt du an dich an: Haare, Bart, Augenfarbe, Kleidung.

Prompt: Filz-Figur aus Foto
Erstelle EIN Bild im Hochformat 4:5.
WICHTIG: Das soll nicht wie ein Foto aussehen. Es ist eine handgemachte Figur aus Wollfilz, wie eine Puppe aus einem Stop-Motion-Film.
Die ganze Figur ist aus Filz: Haut aus glattem Filz mit feinen sichtbaren Fasern, Haare und Bart aus Wollbüscheln, Augenbrauen als dicke Filzstreifen.
Cartoon-Proportionen: großer runder Kopf, große glänzende runde Augen mit dunkler Pupille und einem kleinen Lichtpunkt, kleine runde Nase, freundliches Lächeln.
Die Figur ist eine Karikatur der Person auf den Fotos: gleiche Gesichtsform, gleicher Haaransatz, [Haarfarbe und Frisur], [Bart oder kein Bart], [Augenfarbe]. Nutze die Fotos nur für diese Merkmale, alles andere im Filz-Stil.
Kleidung: [schlichter heller Strickpullover], ohne Aufdruck, ohne Logo.
Hintergrund: weich unscharfes Studio in warmen Tönen, sanftes Licht, geringe Schärfentiefe, fotografiert wie eine echte Miniaturfigur.
Kopf und Schultern, mittig, Blick in die Kamera.
Kein Text, keine Buchstaben, keine Logos im Bild.

Das ist die ausführliche Fassung. Im Reel siehst du die Kurzfassung, die reicht für den ersten Versuch:

Kurzfassung aus dem Reel
Hier sind ein paar Fotos von mir. Mach daraus ein Porträt als handgemachte Puppe aus Nadelfilz, wie aus einem Stop-Motion-Film. Mein Gesicht muss klar erkennbar bleiben. Pixar-Proportionen, große freundliche Augen, feine Wollfasern, Haare und Bart aus Filz. Heller Strickpullover. Ruhiger, warmer Hintergrund. Kein Text, kein Logo.

Warum der erste Satz so deutlich ist

Mein erster Versuch hat nur „Filz-Figur im Stil eines Stop-Motion-Films“ gesagt. Heraus kam ein Foto von mir mit etwas Filz-Optik. Erst der Satz „soll nicht wie ein Foto aussehen“ und die genaue Beschreibung, woraus Haut, Haare und Augen bestehen, haben daraus eine echte Figur gemacht.

Schritt 3: Fehler gezielt korrigieren

Fast nie ist das erste Bild perfekt. Bei mir haben die Augen leicht geschielt. Statt neu anzufangen, bleibst du im selben Chat und lässt nur die eine Stelle ändern. Oft reicht ein Satz:

Nachsatz für Runde 2
Ändere nur die Augen. Alles andere bleibt gleich.

Hilft das nicht, lädst du das Bild neu hoch und beschreibst genauer, was bleiben soll und was sich ändert:

Prompt: nur eine Stelle ändern
Bearbeite das angehängte Bild. Es ist die einzige Vorlage, ändere sonst nichts: gleiche Figur, gleiches Gesicht, gleiche Haare, gleiches Lächeln, gleiche Kleidung, gleicher Hintergrund, gleiches Licht, gleicher Bildausschnitt.
ÄNDERE NUR: [die Augen. Beide Augen gleich groß, auf gleicher Höhe, beide Pupillen mittig und zusammen direkt in die Kamera gerichtet, je ein kleiner Lichtpunkt oben rechts].
Kein Text.

Je genauer du den Fehler beschreibst, desto besser. „Das rechte Auge sitzt höher und schaut nach außen“ wirkt mehr als „Augen schöner machen“.

Schritt 4: Die Figur bleibt gleich

Eine Figur ist erst dann eine Figur, wenn man sie in jedem Bild wiedererkennt. Das hat bei mir funktioniert:

  1. 1Ein Masterbild festlegen. Das beste Ergebnis wird zur einzigen Vorlage. Jedes neue Bild startet von diesem Bild, nie von deinen Fotos und nie von einer Variante.
  2. 2Einen festen Vorspann schreiben, der die Figur beschreibt: Gesicht, Haare, Augen, Kleidung, Hintergrundfarbe. Den kopierst du vor jeden neuen Auftrag.
  3. 3Pro Auftrag nur eine Sache ändern: Pose, Gesichtsausdruck oder Hintergrund. Nie alles auf einmal.
  4. 4Kleidung immer gleich lassen. Ein neuer Pullover macht für das Auge eine neue Figur.
Vorspann für jedes neue Bild
Nimm das angehängte Bild als einzige Vorlage für die Figur: genau dieselbe handgemachte Filzfigur. Ändere nichts an ihr: gleiche Gesichtsform, gleicher Hautton aus Filz, [Haare], [Augenbrauen], gleiche große glänzende Augen, die zusammen in dieselbe Richtung schauen, [Bart], gleiche Proportionen, sichtbare Wollfasern. Kleidung immer gleich: [Kleidung]. Hintergrund: [Farbe], weiches Licht von links. Kein Text, keine Logos, ein einzelnes Bild.

Für dieses Bild: [nur das, was sich ändern soll, z. B. „winkt mit der rechten Hand“].

Wofür ich die Figur nutze

  • Titelbilder für Karussells, damit das erste Bild nie nur Text ist.
  • Posen für Reels: zeigt, erklärt, hält ein Handy, freut sich.
  • Profilbild auf Plattformen, wo ein Foto zu förmlich wäre.

Welche Wörter im Bild-Prompt den Stil steuern, zeigt der Guide 40 Stil-Wörter für bessere KI-Bilder.

Weiterführende Links

Weiter in Social Media

Business Dezigner Academy · kostenlos

Aus dem Guide wird ein Assistent, der für dich arbeitet.

Wie du deine Figur in Reels, Karussells und Thumbnails einsetzt, ohne jedes Mal neu anzufangen, zeige ich dir kostenlos in der Business Dezigner Academy.

Direkt kostenlos anmelden

Dein Weg dorthin: drei Etappen, kostenlos

  1. Etappe 1: Das KennenlernenDu und dein Assistent redet miteinander, bevor irgendetwas eingerichtet wird.
  2. Etappe 2: Die EinarbeitungDein Assistent lernt deinen Betrieb und deine Schreibe, bevor etwas passiert.
  3. Etappe 3: Der ProbelaufDein Assistent legt dir eine fertige Arbeit vor, bevor du einen Cent ausgibst.

Das bekommst du als Mitglied

  • 6 Kurse mit 47 LektionenDer Weg, Claude Code, Automatisierung, Die Website, Marketing mit KI und Gefunden werden. Zum Lesen und Mitmachen, mit Befehlen zum Kopieren.
  • Das News-Radar, jeden Tag geprüftWas sich bei Anthropic, OpenAI und Google ändert und was EU und Gesetzgeber vorgeben. Kurz erklärt, jede Meldung mit Quelle.
  • 36 Guides wie dieserSortiert nach Abteilung, damit du schnell findest, was zu deinem Betrieb passt.
  • Der Werkzeugkasten „Der erste Mitarbeiter“105 Regeln, 5 Checklisten und Vorlagen zum Mitnehmen. Stand 22.10.2026.
  • 32 Skills und AgentenAngebot schreiben, Kundenmail beantworten, Rechnung prüfen. Fertige Arbeitsanweisungen, die du sofort nutzt.
  • Die CommunityStell deine Frage und sieh, woran andere gerade bauen.

Kostenlos anmelden

Ohne Abo und ohne Zahlungsdaten. Du bekommst einen Link per Mail, der Klick darauf meldet dich an und legt diesen Guide in deine Academy, auch als PDF.

Datenschutzerklärung

Versand über Resend. Mehr zu Verarbeitung und Widerruf in der Datenschutzerklärung.

Kostenlos, ohne Abo. Jederzeit abmeldbar.

Schon dabei? Einloggen und in der Academy lesenAkademie ansehen